Retterbällchen

Retterbällchen

oder: Wie aus "Resten", was leckeres wird.

Ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln war schon immer notwendig. Egal ob MIttelalter, Jahrhundertwende oder heute.

Laut Umweltbundesamt (Statistik
hier) wurden 2020 insgesamt 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle weggeworfen. Fast 60 % davon wandern in privaten Haushalten in die Mülltonne. Manchmal ist der Begriff Abfall nicht richtig, denn ebenso wie in Supermärkten noch zu "gute" Lebensmitte weggeworfen werden, wandern auch zu Hause oder bei der Arbeit Lebensmittel ungerechtvertigterweise in die Tonnen.

Diese Retterbällchen und ihr Rezept sind als eine Restverwertung bei Viele Köche verderben den Brei 2024 erfunden worden. 
Für ein Limonia wurde Huhn mit Wurzelgemüse gekocht. Während Huhn und Brühe für das Limonia verwendet wurde, blieben das Gemüse übrig. Außerdem wurde auch die Reste der Gemüsemischung der "gekochten Krapfen" auch noch hinzugefügt.

Damit nicht zukommt, entstand folgendes - sehr, sehr leckeres - Gericht!

Zutaten:

Suppengemüse
(gut durchgekochte Reste einer Brühe oder ähnlichem)

Parmesan

Eier

Mehl

Gemahlene Mandeln

Muskat

Salz

Pfeffer

Schmalz


Zubereitung:

Zerstampfe das gekochte Suppengemüse zu einem Brei und
mische es mit den Eiern, Parmesan, gemahlenen Mandeln und Gewürzen.


Dazu noch ein Anteil gehackten Spinat, Salbei, Rosmarin und Rosinen hinzufüge.

Weiter füge ein mµ Mehl hinzu.

Füge ein weiteres mµ Mehl hinzu.

Und vergiss nicht ein mµ Mehl hinzuzufügen.

Diesen Vorgang wiederhole so oft,
bis der Teig eine sehr gute Konsistenz hat.

Forme nun kleine Bällchen, die im heißen Fett ausgebacken werden.

Erklärung: mµ = 1000stel

Quellen:
Rezept: Viele Köche verderben den Brei 2024. Danke Ninja Jasper, Christian Havenit und Ralf Novak für die Erfindung und Niederschrift des Rezepts.

Bilder:
Peter Lutz (Danke für die schönen Bilder) und Ninja Jasper

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